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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist im US-Handel unter Druck geblieben. Zuletzt kostete der Euro 1,1122 US-Dollar. Bereits im europäischen Geschäft hatte die Gemeinschaftswährung ihre Gewinne infolge der britischen Parlamentswahlen im Tagesverlauf wieder abgegeben.

Das britische Pfund jedoch konnte seine Zuwächse größtenteils verteidigen. In der Nacht auf Freitag war der Euro im asiatischen Handel bis auf 1,1199 US-Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Mitte August. Im Handelsverlauf jedoch verlor die Gemeinschaftswährung an Schwung. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1174 (Donnerstag: 1,1137) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8949 (0,8979) Euro.

Das britische Pfund stieg zu allen wichtigen Währungen. Zum Dollar und dem Euro legte die Währung deutlich zu. Zum Dollar erreichte sie zeitweise mit 1,3514 Dollar den höchsten Stand seit Mai 2018. Im Tagesverlauf gab das Pfund einen Teil seiner Gewinne wieder ab und wurde zuletzt mit 1,3339 Dollar gehandelt.

Auslöser für die Kursgewinne war der klare Sieg der konservativen Tories unter Premier Boris Johnson in der vorgezogenen Parlamentswahl. Johnson war mit dem Versprechen angetreten, den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union bis Ende Januar über die Bühne zu bringen.

Laut Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann profitiert das Pfund aus zwei Gründen von dem Wahlausgang. Zum einen sei die Unsicherheit verschwunden. Zum anderen könne Premierminister Johnson mit einer großen Mehrheit regieren. "Eine Verlängerung der kurzen Übergangsfrist könnte ihm leichter fallen und er könnte nachgiebiger sein bei Details des Handelsabkommens." Dies sei aber keineswegs sicher.

Der chinesische Yuan legte zum Dollar zu. Die Fortschritte im Handelskonflikt zwischen den USA und China stützten. US-Präsident Donald Trump und die chinesische Führung hatten eine Einigung auf den Text eines Teilabkommens im Handelsstreit bekannt gegeben. Die USA hatten sich zudem verpflichtet, bereits verhängte Zölle teilweise zurückzunehmen.

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